p&p personal partner

Für ein noch besseres Image der Branche: Robrecht Pauwels verfolgt ein großes Ziel.

07.2011 Der Geschäftsführer und Inhaber von p&p personal-partner GmbH möchte mit aller Kraft dazu beitragen, dass „meine Branche in Deutschland genauso gut angesehen ist wie in vielen anderen EU-Ländern“. Deshalb arbeitet der Personaldienstleister mit Niederlassungen in Frechen / Köln / Aachen und Engelskirchen ausschließlich mit Mitarbeitern zusammen, die über langjährige Erfahrungen in der ANÜ verfügen. Außerdem müssen sie Qualifikationen in den Schwerpunkt- bereichen von p&p besitzen.

Mittlerweile geht es aber nicht mehr um ein Imageproblem in der ANÜ, sondern vielmehr um die mutwillige Zerstörung eines der erfolgreichsten Arbeitsmarktinstrumente der vergangenen 10 Jahre. Mit der Zeitarbeit steht eines der erfolgreichsten Arbeitsmarktinstrumente der letzten Zeit auf dem Spiel. Was momentan in der Politik, vor allem aber durch die Gewerkschaften diskutiert wird, kann fatale Folgen nicht nur für die Branche selbst, sondern für den gesamten Arbeitsmarkt und die Wirtschaft haben“, so p&p Geschäftsführer, Robrecht Pauwels. „Zeitarbeitsunternehmen haben in den letzten Jahren tatsächlich mit großem Erfolg zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen und vor allem nicht oder nur gering Qualifizierten Chancen eröffnet wie kein anderer Wirtschaftszweig. Mittlerweile beschäftigen wir 700 bis 800 Tsd. Menschen in der Zeitarbeit und das alles droht nun mutwillig zerstört zu werden. Wir sollten zunächst bei dieser Diskussion nicht vergessen, dass das Modell Zeitarbeit maßgeblich zum Wirtschaftsboom von Deutschland mit beiträgt! Vergleicht man mit anderen Europäischen Ländern, so ist dort entweder die Zeitarbeit in ‚Ketten gelegt’ oder generell ein Mindestlohn verordnet und der Branche übergestülpt worden, und welche Folgen das hat, sieht man z.B. an der hohen Jugend-Arbeitslosigkeit in Frankreich(25%) und Spanien (50%).

Und Sie wissen nicht was sie tun...
In der Politik wird seit Monaten mal wieder darüber gestritten, ob bzw. wie die Zeitarbeitsbranche gesetzlich reguliert werden soll, obwohl wir ja gerade 2004 eine komplette Novellierung bzw. Liberalisierung erlebt haben. Dabei steht wieder die Frage im Raum, ab wann für Zeitarbeitskräfte gleicher Lohn für gleiche Arbeit (Equal Pay) gelten soll. ‚Equal Pay’ aber würde das Angebot der Personaldienstleistungsunternehmen so extrem verteuern, dass der Einsatz von Zeitarbeitskräften für die Kundenunternehmen gänzlich unwirtschaftlich würde“, so Pauwels. „Damit würde der Wirtschaft das wichtigste Flexibilisierungsinstrument fehlen und ‚die Luft zum Atmen’ nehmen. Weil es aber in Zeiten der Globalisierung ohne diese Möglichkeiten nicht mehr geht, werden Unternehmen zwangsläufig auf andere ‚legale’ Modelle ausweichen, wie z.B. Werkverträge. Da gehen doch tatsächlich wieder die Gewerkschaftsvertreter auf die Barrikaden, die ansonsten Zeitarbeit kritisieren und verteufeln wo es nur geht, gleichwohl sie z.B. in NRW selbst an ein Zeitarbeitsunternehmen beteiligt sind! So sagen nun die gleichen Gewerkschaftler, dass die Arbeitsbedingungen von Werkverträglern eben generell schlechter sind! Diese wären dann wohl tatsächlich ‚bedenkliche Arbeitverhältnisse’, wie in manch anderer Branche, so zum Beispiel Gastronomie oder Einzelhandel“. „Wir können da schon mitreden“, sagt Pauwels; „wenn Menschen aus solch ‚prekären Arbeitsverhältnissen’ zu uns kommen! Mit der vermeintlich gerechten Lösung Equal Pay würde die Politik letztlich nur eine Entwicklung auslösen, die für Arbeitnehmer/-innen zum Boomerang werden würde. Statt dann bei Zeitarbeitsunternehmen sozialversicherungspflichtig eingestellt zu werden, mit eben so unbefristeten Arbeitsverträgen, drohen ihnen Arbeitsmodelle, die dann wirklich als prekär bezeichnet werden könnten. Ob das wohl gewollt ist wage ich mal zu bezweifeln ...!“, so p&p personal-partner.